Wie Ihre Fenster zu Ihnen kommen
Ein einzelnes Element in üblicher Wohnraumgröße wiegt je nach Verglasung zwischen 25 und 60 Kilogramm, bei Dreifachverglasung mehr. Deshalb geht der Versand nicht über einen Paketdienst, sondern über eine Spedition, stehend auf Palette und gegen Kanten geschützt.

Der Weg vom Werk zu Ihnen
Vier Stationen, die Sie kennen sollten. Besonders die dritte, weil sie über eine spätere Reklamation entscheidet.
Fertigung und Kommissionierung
Nach Ihrer Bestellung geht der Auftrag ins Werk. Die fertigen Elemente werden stehend auf Paletten gesetzt, an den Kanten geschützt und gegen Verrutschen gesichert.
Terminabstimmung
Die Spedition meldet sich vorab telefonisch und stimmt ein Zeitfenster ab. Deshalb ist die Telefonnummer bei der Bestellung ein Pflichtfeld.
Ohne erreichbare Nummer kann kein Termin vereinbart werden, und die Ware bleibt im Depot stehen.
Anlieferung bis Bordsteinkante
Der Fahrer setzt die Palette am Fahrzeug ab. Das Tragen in den Hof, in das Haus oder in das Obergeschoss gehört nicht dazu.
Planen Sie eine zweite Person ein oder buchen Sie die Montage gleich mit.
Prüfen vor der Unterschrift
Sehen Sie sich die Palette an, bevor Sie den Lieferschein unterschreiben. Risse im Glas, Kantenschäden am Rahmen, eingedrückte Ecken an der Verpackung.
Halten Sie jeden Schaden schriftlich auf dem Lieferschein fest und fotografieren Sie ihn. Eine vorbehaltlose Unterschrift erschwert die spätere Reklamation erheblich.
Nehmen Sie sich die fünf Minuten
Auch wenn der Fahrer drängt. Ein nicht vermerkter Transportschaden lässt sich später nur schwer durchsetzen, weil die Spedition auf die vorbehaltlose Annahme verweist. Melden Sie Schäden am selben Tag über Kontakt, am besten mit Fotos. Wir geben die Reklamation an das Werk weiter und begleiten die Abwicklung.

Zwei Wege, je nach Ware
Fenster und Balkontüren gehen grundsätzlich per Spedition. Das gilt auch dann, wenn Sie nur ein einziges Element bestellen, weil die Abmessungen jede Paketgrenze überschreiten.
Zubehör wird nach Länge unterschieden. Kurze Teile wie Einlauftrichter, Endkappen und Griffe gehen per Paketdienst. Stangenware und alles über zwei Meter geht ebenfalls per Spedition, weil kein Paketdienst solche Längen annimmt.
Das betrifft vor allem Führungsschienen, Rahmenverbreiterungen und Leisten, die Sie im Zubehörkonfigurator zusammenstellen.

Lagern bis zum Einbau
Lagern Sie die Elemente stehend, niemals liegend, und trocken. Liegend gelagerte Fenster können sich verziehen, und stehendes Wasser auf der Scheibe hinterlässt Ränder, die sich nicht mehr entfernen lassen.
Lassen Sie die Schutzfolie bis zum Einbau auf dem Rahmen, nehmen Sie sie danach aber zügig ab. Unter Sonneneinstrahlung verklebt sie und lässt sich dann nur noch mit Lösemittel entfernen, was die Oberfläche angreift.
- Stehend lagern, gegen Umfallen sichern
- Trocken und frostfrei, nicht in der prallen Sonne
- Schutzfolie nach dem Einbau zügig abziehen
Häufige Fragen zum Versand
Wie lange dauert die Lieferung?
Das hängt von Profil, Farbe und Verglasung ab. Den Termin nennen wir in der Auftragsbestätigung, nicht schon bei der Bestellung.
Kann ich einen Wunschtermin nennen?
Die Spedition stimmt den Termin direkt mit Ihnen ab. Nennen Sie Einschränkungen gleich bei der Bestellung.
Wird bis in die Wohnung geliefert?
Nein, bis Bordsteinkante. Das ist im Speditionsverkehr der Normalfall.
Was kostet der Versand?
Das richtet sich nach Art und Länge der Ware. Der Betrag erscheint im Bestellvorgang.
Liefern Sie ins Ausland?
Fragen Sie über Kontakt an, das klären wir im Einzelfall.
Kann ich selbst abholen?
Die Ware kommt direkt aus dem Werk. Sprechen Sie uns an, wenn Abholung infrage kommt.
Versandkosten sehen Sie vor der Bestellung
Stellen Sie Ihr Fenster zusammen und legen Sie es in den Warenkorb. Dort steht der Versand als eigene Position, bevor Sie irgendetwas verbindlich bestellen.